Geschützter Bereich für Institutsträger

Prof. v. Schlippe auf Konferenz von Europe's 500 in Barcelona

wifu_3.jpg
Kurzbericht vom dritten "European Growth Summit" von Europe's 500 an der IESE Business School in Barcelona zum Thema: "Growth in a Europe without barriers but with high standards"

Auf Einladung des Präsidenten von „Europe’s 500“, Martin Schöller, vertrat ich die Universität Witten/Herdecke bzw. das WIFU auf dieser Konferenz, die zum dritten Mal in Barcelona tagte. Ca. 240 Vertreter von Unternehmen, Wissenschaft und Banken hatten sich hier zu einem intensiven und eindrücklichen Summit zusammengefunden.

Petra Erler, die Leiterin des Kabinetts des Vizepräsidenten der EU-Kommission Günther Verheugen eröffnete die Konferenz mit einer Keynote-Speech: „Agenda for a more competitive Europe without barriers.“  Die engagierten und pointierten Anregungen und politischen Forderungen der Familienunternehmer, die Martin Schöller in seiner Entgegnung prägnant auf den Punkt brachte, sind hier zum Download abgelegt.

Hier zur PDF-Datei

Es ist unmöglich, die Inhalte der Konferenz ausgiebig zu beschreiben. In verschiedenen Panels wurden die unterschiedlichen Facetten des Themas Growth und die Lage europäischer Unternehmen im Vergleich zum „Rest der Welt“ ausgiebig behandelt. Ich war eingeladen worden, das Panel: „Growing Family Conglomerates“ zu moderieren und hielt selbst einen Vortrag über das Thema: „Growing Reputation of Family Businesses: Authentic, Innovative, and Sustainable - The Family-Owned Enterprise as Implicit Brand Promise”. In diesem Vortrag fasste ich die Ergebnisse der Kooperationsstudie zwischen dem WIFU und Nextpractice, Bremen noch einmal zusammen, die wir in Vorbereitung auf die Wittener Familienunternehmerkonferenz“ durchgeführt hatten:

Hier zur PDF-Datei

Was ist der Ertrag der Tagung? Zunächst einmal ist eines zunehmend deutlich: die Netzwerke sowohl zwischen europäischen Unternehmerinnen und Unternehmern, als auch zwischen ihnen und den Wissenschaftlern werden immer dichter und fester geknüpft, alte Bekanntschaften werden erneuert, neue geschlossen. Inhaltlich ist der Ertrag nicht so einfach und unmittelbar sachbezogen „dingfest“ zu machen. Die Komplexität der jeweiligen Unternehmen zeigt, dass sich die Sachlagen immer wieder anders darstellen, dass man aber aus jeder Darstellung, sei es eine Erfolgsgeschichte oder eine Analyse von Fehlern, zahlreiche Facetten für Unternehmensführung und „good governance“ ableiten kann. Schlüssig auf eine Formel brachte es Martin Schöller, als er im Resumee sagte: „Be inconsequent! Have a strategy and be opportunistic!“ Das scheint der Schlüssel zu sein: es geht nicht ohne Strategie, aber diese muss flexibel einsetzbar sein und beweglich gehandhabt werden. Vielleicht fasst aber auch der Cartoon aus einem der Vorträge klar zusammen, was das Erfolgsrezept für Familienunternehmen ist. Gefragt: „What’s your secret?“ antwortet da ein Unternehmer: „Several generations of love, hate, and passion!“

Barcelona, 6./7.Juni 2008
Prof. Dr. Arist v.Schlippe

19.06.08


Familienunternehmen führen - Komplexität managen

Gimeno_mittel.jpg
Alberto Gimeno / Gemma Baulenas / Joan Coma-Cros
Vandenhoeck & Ruprecht

Corporate Governance und mittelständische Familienunternehmen

Band_5a_klein.jpg
Christopher Iliou; Josef Eul-Verlag 2010, 108 Seiten

Familienunternehmen im Spannungsfeld zwischen Wachstum und Finanzierung

Band_4_klein.jpg
Florian Berthold; Josef Eul-Verlag 2010, 332 Seiten

Konflikte im Familienunternehmen

Band_3_klein.bmp
Felix Georg Fabis; Josef Eul Verlag 2009, 132 Seiten.

Familienunternehmen - Exploration einer Unternehmensform

Band_II.bmp
Tom A Rüsen; Arist von Schlippe; Torsten Groth (Hrsg.); Josef Eul Verlag, Oktober 2009, 324 Seiten

Beiträge zur Theorie des Familienunternehmens

Band_I_2.jpg
von Schlippe, Arist; Rüsen, Tom; Groth, Torsten (Hrsg.)
Josef Eul Verlag,
August 2009,
304 Seiten

Die Begleitung eines Familienunternehmens in der Krise - Besondere Anforderungen an und Empfehlungen für das Krisenmanagement

cover.gif
Beitrag von Tom A. Rüsen in: Sommerlatte, T., Mirow, M. Niedereichholz, C.,
von Windau, P. (Hg.): Handbuch der Unternehmensberatung. Berlin: Erich
Schmidt 2009

Krisen und Krisenmanagement in Familienunternehmen

ruesen.jpg
Tom A. Rüsen,
Gabler Verlag,
Oktober 2008,
292 Seiten

Familienunternehmen verstehen

FamUverstehen.jpg
Arist von Schlippe, Almute Nischak, Mohammed El Hachimi, Januar 2008

Familienunternehmen und Beratung: Paradoxien und Dilemmata

fu_beraten.jpg
Beitrag von Arist v.Schlippe und Torsten Groth in: Deissler, K. (Hg.), Familienunternehmen beraten.
Bielefeld: Transcript, 2006

Familiäre Eskalation, elterliche Präsenz und systemisches Elterncoaching

Triadisches Verstehen.jpg
Ollefs, B., Schlippe, A.v.
in
Rieforth, J. (Hg.)
Triadisches Verstehen in sozialen Systemen. Gestaltung komplexer Wirklichkeiten
Carl-Auer-Verlag
Heidelberg
2006

Mehrgenerationen- Familienunternehmen

mgfu.jpg
Erfolgsgeheimnisse von Oetker, Merck, Haniel u.a.
Simon, F. B., Wimmer, R., Groth, T.
Carl-Auer Verlag
Heidelberg
Mai 2005

Familienunternehmen - Auslaufmodell oder Erfolgstyp?

Familienunternehmen - Auslaufmodell oder Erfolgstyp.jpg
Rudolf Wimmer, Ernst Domayer, Margit Oswald, Gudrun Vater
Gabler Wissenschaftsverlag
Wiesbaden
2005
Buch

Die Familie des Familienunternehmens

762_smal_153x153_FFFFFF.jpg
Fritz B. Simon
Carl-Auer-Systeme
Heidelberg
2. Auflage von 2005
Buch